Film über ukrainische Zwangsarbeiter in Vorbereitung des 12. Gedenkmarsches
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Jugend Cinema zeigen die beiden Kreisjugendverbände von Die Linke und SPD, Linksjugend solid und Jusos, am 7. April 2011 um 18.30 Uhr im Bürger_innen- und Kulturzentrum D5 am Domplatz 5 in Wurzen einen 45-minütigen Dokumentarfilm zur Thematik der Zwangsarbeit während der Zeit des Nationalsozialismus.
mmel- und Durchgangslager Drancy und im März 1944 in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Vater und Mutter wurden fast sofort in den Gaskammern umgebracht. Der 19jährige musste nun im Auschwitzer Lager Monowitz für die IG Farben schuften. Mit dem Näherrücken der Roten Armee wurde er wieder zurück nach Deutschland gebracht, wo er schließlich in das KZ Buchenwald kam und durch dessen Befreiung seitens der amerikanischen Truppen den Holocaust als einer der wenigen Wurzener Juden überlebte. In seine Heimatstadt wollte er nicht wieder zurück kehren, ebenso wenig in Deutschland bleiben, also ging er wieder nach Frankreich. Dort lernte er seine spätere Ehefrau kennen und wurde im Laufe der Jahre Vater von zwei Kindern und Großvater mehrerer Enkelkinder.